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Was für ein Tag: der 13. August

  • rainStein
  • vor 6 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Was für ein Tag: der 13. August 2026 - nicht wie jeder andere! Zum einen begrüßte rainStein voller Freude den neuen Zuwachs unseres Bestandes: Meine liebe Annemie... , die emotionalen Kriegsbriefe eines Ehepaares, herausgegeben von Angelika Hykel und Ulrich Kasparick. Die Arbeit von fast sechzehn Jahren - endlich vollendet!


Zum anderen hatte rainStein zum Gedenken eingeladen - Gedenken an den Mauerbau vor genau 65 Jahren. Es gab kein Vorbild für diese Art Gedenken: wir versuchten es mit kurzer Einführung, noch kürzeren Buchvorstellungen/Lesungen - mit Gesprächsangebot und unserem kleinen Dokumentarfilm "Der Mond, durchschnitten". Der Kreis, der sich an jenem Abend zusammenfand, aus der Nachbarschaft, aus ganz Berlin und von weither - konnte vielfältiger kaum sein. Die Fragen und Gespräche zwischen Freunden, vor allem aber zwischen einander gänzlich Fremden, waren unmittelbar, intensiv und auch schmerzvoll, vieles davon - so oder so - aus bitterer Erfahrung gespeist. Am Ende hieß es:"So einen 13. August habe ich noch nie erlebt!" Wir bekamen mehr als genug Stoff zum Nachdenken. Das Experiment (öffne das Tor und hoffe auf Begegnung) war, so gesehen, ein voller Erfolg.


Was für ein Tag - der 13. August 2026. Auch"Meine liebe Annemie..." ist erschienen.
Was für ein Tag - der 13. August 2026. Auch"Meine liebe Annemie..." ist erschienen.

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